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	<description>Kräuter, Natur und mehr</description>
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		<title>GÄNSEBLÜMCHEN</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 14:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korbblütler]]></category>
		<category><![CDATA[PFLANZENWISSEN]]></category>

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		<description><![CDATA[GÄNSEBLÜMCHEN ( Bellis perennis) Korbblütler- Asteraceae weitere Namen: Tausendschön, Augenblümchen, Marienblümchen, Maßliebchen, Sonnenblümchen und viele weitere regional verschiedene Namen. Carl von Linne´ wußte das Gänseblümchen zu schätzen: Bellis( lateinisch)= schön, hübsch; perennis( lat.)= ausdauernd, mehrjährig, nannte er diese    Pflanzenart wo zu finden: auf jeder Rasen-, und Wiesenfläche Blütezeit: März bis August wie zu erkennen: jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong><em><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-303" title="PICT3510a" src="http://wildkrautfee.de/wp-content/uploads/2010/07/PICT3510a-150x150.jpg" alt="PICT3510a" width="150" height="150" /> GÄNSEBLÜMCHEN ( </em>Bellis perennis)</strong><strong><br />
Korbblütler</strong>- Asteraceae</h3>
<p><strong> weitere Namen: </strong>Tausendschön, Augenblümchen, Marienblümchen, Maßliebchen, Sonnenblümchen und viele weitere regional verschiedene Namen.<br />
Carl von Linne´ wußte das Gänseblümchen zu schätzen: Bellis( lateinisch)= schön, hübsch; perennis( lat.)= ausdauernd, mehrjährig, nannte er diese    Pflanzenart<br />
<strong> wo zu finden:</strong> auf jeder Rasen-, und Wiesenfläche<br />
<strong> Blütezeit:</strong> März bis August<br />
<strong> wie zu erkennen: </strong>jedes Kind kennt Gänseblümchen, die mehrjährige Pflanze wird bis zu 15 cm hoch<br />
<strong>Inhaltsstoffe und Verwendung:</strong> Saponine, Vitamine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe, Inulin<br />
In der Volksheilkunde verwendet für verschiedene Beschwerden wie z. B. gegen Frühjahrsmüdigkeit, bei Erkältungen, auch bei Beschwerden im Magen- Darmbereich Linderung ( Tee). Gänseblümchen- Tinktur  äußerlich angewendet bei Quetschungen und Verrenkungen, Gliederschmerzen.<br />
In der Küche: Junge Blätter als Salatbeigabe oder frisches Grün in Kräuterquarks verwenden.<br />
Kulinarisches: Die Knospsen kann man als &#8220;falsche Kapern&#8221; einlegen, die Blüten schmecken leicht scharf, sie sind ein hervorragender Belag auf einem Butterbrot oder auch als bunte und gesunde Salatbeigabe geeignet.<br />
<strong>Besonderheiten:</strong> die &#8221; schöne Ausdauernde&#8221; war eine alte germanische Kultpflanze und u.a. der Göttin Freya geweiht.<br />
In der Kunst: Dürer- Bild &#8221; das Wiesenstück&#8221;<br />
Brauchtum mit Gänseblümchen: Steht in der Blumensprache für Reinheit und kindliche Unschuld.<br />
Wer die ersten 3 Blüten des Jahres mit dem Mund pflückt und isst, bleibt das ganze Jahr von Krankheiten verschont.<br />
Wenn man 7 Blüten auf einmal mit seinem Fuß bedecken kann, ist der Frühling da.<br />
Orakelspiel- <strong>Rupfblume</strong>- er liebt mich, er liebt mich nicht&#8230;.<br />
&#8220;Marienblümchen&#8221;: Blüten sind Tränen Marias, die sie auf der Flucht nach Ägypten geweint hat.<br />
Wahrscheinlich keltischen ursprungs ist der Glaube, daß der Genuß der kleinen Pflanze das Wachstum dämpfen kann. Eine irische Sage erzählt von der Fee Milka, die dem Kind des Königs heimlich &#8221; Gänseblümchenspeise&#8221; zu essen gibt, damit es nie erwachsen wird. Noch heute gibt es auf den britischen Inseln und bei spanischen Zigeunern den Brauch, jungen Welpen Gänseblümchen zu fressen zu geben, damit sie nicht groß werden.<br />
Und wer getrocknete Gänseblümchen bei sich trägt, die am Johannistag mittags zwischen 12 und 13 Uhr gepflückt wurden, dem geht keine wichtige Arbeit schief.</p>
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		<title>HUFLATTICH</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 12:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korbblütler]]></category>
		<category><![CDATA[PFLANZENWISSEN]]></category>

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		<description><![CDATA[HUFLATTICH ( Tussilago Farfara L.) Korbblütler &#8211; Asteraceae weitere Namen: zahlreiche sogenannte Volksnamen wie z.B. Lehmblümel, Männerblume, Tabakkraut, Butterblätter, Hustenkraut, Brustlattich, Hufblatt,       Sandblümel, &#8221; Sohn vor dem Vater&#8221; wo zu finden: Europa, Afrika, Asien, bis in Hochlagen von etwa 2500m; Acker- und Wegränder, Ödland, Schutthalden Blütezeit: oft schon im zeitigen Februar bis April wie zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-266" src="http://wildkrautfee.de/wp-content/uploads/2010/03/PICT3389HP-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <em><strong>HUFLATTICH </strong></em>( Tussilago Farfara L.)<br />
<strong>Korbblütler &#8211; Asteraceae<br />
</strong></h4>
<p><strong> weitere Namen: </strong>zahlreiche sogenannte Volksnamen wie z.B. Lehmblümel, Männerblume, Tabakkraut, Butterblätter, Hustenkraut, Brustlattich, Hufblatt,       Sandblümel, &#8221; Sohn vor dem Vater&#8221;<br />
<strong>wo zu finden: </strong>Europa, Afrika, Asien, bis in Hochlagen von etwa 2500m; Acker- und Wegränder, Ödland, Schutthalden<br />
<strong>Blütezeit</strong>: oft schon im zeitigen Februar bis April<br />
<strong>wie zu erkennen: </strong>Blüte erscheint lange vor den Blättern( Namenshinweis&#8221; Sohn vor dem Vater&#8221;); Stengel schuppig und fein behaart; Blüte leuchtend gelb; Blätter langgestielt, rundlich bis herzförmig, grob gezähnt, die Blattoberseite erscheint in einem dunklen Grün während die Blattunterseite fein aber stark behaart ist, und dadurch weißlich/ filzig aussieht<br />
<strong>Inhaltsstoffe und Verwendung:</strong> Schleimstoffe, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Alkaloide ( Blüten weitgehend frei)<br />
Bekannt ist die Anwendung als Hustenmittel bei Reizhusten, wegen seiner schleimlösenden Wirkung; verwendet werden die Blätter;<br />
Huflattichtee wirkt in der Form, daß der Bronchialschleim verflüssigt wird und dadurch das  Abhusten erleichtert wird.<br />
Weitere Anwendungen: Als Tee zum Gurgeln bei Reizungen im Hals-/ Rachenbereich; nicht länger als max. 6 Wochen anwenden.<br />
Volksheilkunde: angewendet auch in Form von Blütenabkochungen zur Wundbehandlung, bei Entzündungen, Hautausschlägen. Die großen Blätter sollen auch als &#8220;Notfallverband&#8221; zur äußerlichen Versorgung von Verstauchungen, Wunden und Entzündungen, Prellungen gute Dienste leisten.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><strong>BEACHTEN: </strong></span><strong>HUFLATTICH UND ZUBEREITUNGEN DARAUS NICHT WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT UND STILLZEIT ANWENDEN</strong> &#8211; <strong>ENTHÄLT PYRROLIZIDINALKALOIDE/ KANN LEBERSCHÄDIGEND  UND KREBSERZEUGEND WIRKEN</strong><br />
Fachliche Beratung unbedingt einholen!<br />
<strong>Besonderes: </strong>Huflattich wird auch in der Chinesischen Medizin verwendet, wie bei uns auch als Lungen- und Hustenmittel<br />
<strong> </strong></p>
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		<title>KLATSCHMOHN</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 08:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[PFLANZENWISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige]]></category>

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		<description><![CDATA[KLATSCHMOHN ( Papaver rhoeas) Mohngewächse &#8211; Papaveraceae weitere Namen: Flattermohn, Kornrose, Feldmohn wo zu finden: früher häufig in Getreidefeldern, dort inzwischen selten geworden. Noch zu sehen an Weg- und Ackerrändern, Böschungen, Schuttplätzen Blütezeit: Mai/ Juni wie zu erkennen: relativ dünne, lange Blütenstiele mit feinen Borsten; leuchtend rote Blüten aus hauchzarten Blütenblättern; gefiederte Blätter sitzen relativ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-259" src="http://wildkrautfee.de/wp-content/uploads/2010/03/PICT0878a-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <em><strong>KLATSCHMOHN ( </strong></em><strong>Papaver rhoeas</strong>)<strong><br />
Mohngewächse &#8211; Papaveraceae</strong><strong> </strong></h4>
<p><strong> weitere Namen: </strong>Flattermohn, Kornrose, Feldmohn<strong><br />
wo zu finden: </strong>früher häufig in Getreidefeldern, dort inzwischen selten geworden. Noch zu sehen an Weg- und Ackerrändern, Böschungen, Schuttplätzen<br />
<strong>Blütezeit:</strong> Mai/ Juni<br />
<strong>wie zu erkennen: </strong>relativ dünne, lange Blütenstiele mit feinen Borsten; leuchtend rote Blüten aus hauchzarten Blütenblättern; gefiederte Blätter sitzen relativ tief; Fruchtkapsel glatt und kahl<br />
<strong>Inhaltsstoffe und Verwendung: </strong>enthält Alkaloide in geringen Mengen, Gerbstoffe, Schleimstoffe, roten Farbstoff.<br />
Wird in der Schulmedizin nicht verwendet.<br />
<strong>Besonderes:</strong> &#8220;Medizin&#8221; für das Auge des Betrachters, beliebtes Motiv in der Malerei und auf Fotos</p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>WILDE MÖHRE</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 16:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Doldenblütler]]></category>
		<category><![CDATA[PFLANZENWISSEN]]></category>

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		<description><![CDATA[WILDE MÖHRE ( Daucus carota L.) Doldenblütler- Apiaceae weitere Namen: Gelbe Rübe, Karotte, Mohrrübe, Vogelnestchen wo zu finden: wächst gerne auf kalkreichen Böden in fast ganz Europa. Auf Wiesen, Wegrändern, Ödflächen, hellen und sonnigen Standorten. Blütezeit: etwa von Juni bis September wie zu erkennen: Pflanze wird bis zu 1m hoch; die Blüte ist eine Doppeldolde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-254" src="http://wildkrautfee.de/wp-content/uploads/2010/03/PICT1100a-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><strong><em> WILDE MÖHRE (</em> Daucus carota L.)<br />
Doldenblütler- Apiaceae</strong></h4>
<p><strong> weitere Namen: </strong>Gelbe Rübe, Karotte, Mohrrübe, Vogelnestchen<br />
<strong> wo zu finden: </strong>wächst gerne auf kalkreichen Böden in fast ganz Europa. Auf Wiesen, Wegrändern, Ödflächen, hellen und sonnigen Standorten.<br />
<strong> Blütezeit: </strong>etwa von Juni bis September<br />
<strong> wie zu erkennen: </strong>Pflanze wird bis zu 1m hoch; die Blüte ist eine Doppeldolde, die sich zur Fruchtzeit meist in der Mitte nach innen wölbt- &#8220;Vogelnestchen&#8221;. Die weißen Blütendolden sind von feinen Blättchen umgeben; eine einzelne dunkle bis schwarze Blüte ist in der Doldenmitte zu finden. Es handelt sich dabei um einen &#8220;Pflanzentrick&#8221; um Bestäuber( Fliegen) anzulocken, denn Fliegen landen gerne dort, wo schon andere sitzen.<br />
Der Stengel ist behaart, gefurcht, mit 2-3 fach gefiederten Blättchen bewachsen.<br />
Früchte: gerippt, stachelig<br />
<strong>Inhaltsstoffe und Verwendung: </strong>enthält Provitamin A, B1, B2, C, Flavonoide, ätherisches Öl<br />
Schulmedizin: bei Ernährungsstörungen und Vitamin A- Mangel, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern in Form von Saft oder frischen geriebenen oder zerhackten Wurzeln.<br />
Volksheilkunde: zur Wundbehandlung frisch zerriebenes Kraut mit Honig vermischen und auftragen. Zur allgemeinen Kräftigung und Beruhigung wird Saft, Brei oder Tee empfohlen.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>LEBERBLÜMCHEN</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hahnenfußgewächse]]></category>
		<category><![CDATA[PFLANZENWISSEN]]></category>

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		<description><![CDATA[LEBERBLÜMCHEN ( Hepatica nobilis) Hahnenfußgewächse- Ranunculaceae weitere Namen: Leberkraut, Hirschklee, Märzblümchen, Windblume. Der Name Leberblümchen leitet sich wahrscheinlich ab von der lappigen Form der Blätter, die an die Form der Leber erinnert. wo zu finden: vor allem in Mitteleuropa, in den Wäldern der nördlichen Halbkugel. In nicht zu trockenen lichten Laubwäldern, Gebüschen und  Wegrändern. Zeigerpflanze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong><em><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-251" src="http://wildkrautfee.de/wp-content/uploads/2010/03/kräuterkurs-frühjahr-2009-071a3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />LEBERBLÜMCHEN </em>( Hepatica nobilis)</strong><br />
<strong>Hahnenfußgewächse- Ranunculaceae</strong></h4>
<p><strong>weitere Namen:</strong> Leberkraut, Hirschklee, Märzblümchen, Windblume. Der Name Leberblümchen leitet sich wahrscheinlich ab von der lappigen Form der Blätter, die an die Form der Leber erinnert.<br />
<strong>wo zu finden: </strong>vor allem in Mitteleuropa, in den Wäldern der nördlichen Halbkugel. In nicht zu trockenen lichten Laubwäldern, Gebüschen und  Wegrändern. Zeigerpflanze für Kalkböden<br />
<strong>Blütezeit: </strong>März/ April<br />
<strong>wie zu erkennen: </strong>ist mit eines der ersten Frühjahrsblüher( mit Buschwindröschen, Scharbockskraut, zeitige Veilchen). Mehrjährige, krautige Pflanze.Zunächst wachsen gestielte Blütenstengel mit meist blauen Blüten. Die endständige Blüte ist etwa 2-4cm im Durchmesser. Auf 3 kelchartigen Hochblättern finden wir 6- 10 Blütenblätter, meist blau, gelegentlich aber auch rosa/ weiß. Die blau/ violette Färbung der Blütenblätter beruht auf  dem enthaltenen Farbstoff Anthocyan, der die Fähigkeit besitzt Licht in Wärme umzuwandeln und somit der Blüte einen gewissen Frostschutz bietet. Gegen  Ende der Blütezeit entfalten sich dann die 3- lappigen Hochblätter mit langen Stielen, die an der Blattunterseite behaart sind.<br />
Wichtiger Pollenlieferant für Bienen, Käfer, Schwebfliegen. Die Samen, behaarte Nüßchen, werden von Ameisen verbreitet.<br />
<strong>Inhaltsstoffe und Verwendung:</strong> Die frische Pflanze enthält, wie auch z. B. Buschwindröschen und Küchenschelle, den schwach giftigen Stoff Protoanemonin. Bei der Trocknung zerfällt dieser schwach giftige Stoff und man findet in der getrockneten Pflanze dan folgende Inhaltsstoffe: Anemonin, Anthocyane, Flavonoide, Glycoside, Gerbstoffe.<br />
Keine Anwendung in der Schulmedizin.<br />
In der Volksmedizin wurden früher die Blätter bei Galle- und Leberleiden eingesetzt( Signaturenlehre!)<br />
In der Homöopathie: Tee bei Bronchitis und Lebererkrankungen.<br />
<strong>Achtung: kein frisches Kraut verwenden, kann sonst zu Magenbeschwerden führen. Keine Selbstmedikation!!! Arzt befragen.<br />
Beachten: Nach der Bundesartenschutzverordnung steht die Pflanze unter Naturschutz</strong></p>
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		<title>WIESENSCHAUMKRAUT</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 14:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreuzblütler]]></category>

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		<description><![CDATA[WIESENSCHAUMKRAUT ( Cardamine pratensis) Kreuzblütler- Brassicaceae weitere Namen: Milchblume, Schottenblume, Quarkblume, Bettbrunzer, blaues Brunnenkressich, Fleischblume, Gauchblume,      Harnsamen, Maiblume, Marienblume, Pinksterbloem, Präriekraut, Schaumkraut, Strohblume, Wasserkraut, Wiesenkresse &#8220;Schaumkraut&#8221; bezieht sich auf das häufige Vorkommen von Schaumhäufchen, die einer Schaumzikade als Lebensraum dienen. Die Schaumzikade saugt Saft aus dem Stengel, der zusammen mit einem ausgeschiedenen, verseiften Wachs durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-medium wp-image-216" title="Wiesenschaumkraut" src="http://wildkrautfee.de/wp-content/uploads/2009/12/Kräuter-069A-300x225.jpg" alt="Kräuter 069A" width="300" height="225" /> <em><strong>WIESENSCHAUMKRAUT<br />
</strong></em><strong>(</strong><strong> Cardamine pratensis)<br />
Kreuzblütler- Brassicaceae</strong></h3>
<p><strong>weitere Namen:</strong> Milchblume, Schottenblume, Quarkblume, Bettbrunzer, blaues Brunnenkressich, Fleischblume, Gauchblume,      Harnsamen, Maiblume, Marienblume, Pinksterbloem, Präriekraut, Schaumkraut, Strohblume, Wasserkraut, Wiesenkresse<br />
&#8220;Schaumkraut&#8221; bezieht sich auf das häufige Vorkommen von Schaumhäufchen, die einer Schaumzikade als Lebensraum dienen. Die Schaumzikade saugt Saft aus dem Stengel, der zusammen mit einem ausgeschiedenen, verseiften Wachs durch die Atemluft schaumig aufgetrieben wird.<br />
<strong> wo zu finden: </strong>auf feuchten Wiesen und feuchten Stellen in Wäldern, sehr häufig<br />
<strong>Blütezeit: </strong>Ende März/ Anfang April<br />
<strong>wie zu erkennen:</strong> mehrjährige, krautige Pflanze, die mit einem kurzen, wenig verdickten &#8220;Wurzelstock&#8221;( Rhizom) im Boden überwintert. Die Pflanzen bilden eine<strong> niedrige Blattrosette</strong>, aus der ein runder, hohler, beblätterter Stengel wächst, 15- 60cm hoch. Die <strong>Blätter</strong> des Wiesenschaumkrauts sind unpaarig gefiedert. Der Geschmack der Blätter ist zuerst etwas &#8220;medizinisch&#8221;, dann scharf wie Radieschen. Die <strong>&#8221; Kreuzblüten&#8221; </strong>des Wiesenschaumkrauts bestehen aus 4 Kronblättern und 6 gelben Staubblättern. Die Blüten stehen in endständigen Trauben. Bei Regenwetter und Dunkelheit krümmen sich die Blütenstiele und die sich schließenden Blüten nehmen eine nickende Stellung ein. Die Blüten sind sehr nektarreich und werden durch zahlreiche Insekten bestäubt. <strong>Frucht:</strong> 2-4cm lange Schoten, springen bei Reife auf und verstreuen die einreihig angeordneten Samen.<br />
<strong>Inhaltsstoffe und Verwendung:</strong> Senfölglycoside, Bitterstoffe und Vitamin C.<br />
Wiesenschaumkrauttee wird in der Volksmedizin gegen Rheuma und andere Schmerzzustände verwendet. Heilwirkungen beruhen vor allem auf dem enthaltenen Vitamin C, sowie den Senfölglycosiden, die insbesonders auf Niere und Leber anregend wirken. Dieser Wirkung verdankt das Wiesenschaumkraut auch die volkstümlichen Namen <strong>Bettsoicher, Harnsamen und Griesblümel</strong>.<br />
Verwendung als Nahrungsmittel: Die jungen Blätter, die vor der Blüte gesammelt werden, sowie die jungen Sprossen sind essbar und schmecken aufgrund des enthaltenen Senfölglycosids kresseähnlich und leicht scharf. Sie werden in Salaten, Kräutersuppen, als Gewürz für Quark und Frischkäse, sowie in Saucen verwendet.<br />
<strong>Besonderes: Aurorafalter und Wiesenschaumzikade<br />
</strong>Gemeinsam mit der Knoblauchsrauke ist das Wiesenschaumkraut die bevorzugte Nahrungspflanze der Raupe des Aurorafalters. DerAurorafalter nutzt das Wiesenschaumkraut als Nektarpflanze und legt seine Eier meist an der Blattunterseite ab. Die Raupen fressen an diesen Pflanzen bis Juli/ August, verpuppen sich zu einer so genannten Gürtelpuppe und überwintern dann.<br />
Zu den gleichfalls auf dieser Pflanze lebenden Insekten zählt die Wiesenschaumzikade. Sie saugt den Pflanzensaft und legt an der Wirtspflanze auch ihre Eier ab. Die im April/ Mai schlüpfenden Larven saugen ebenfalls den Pflanzensaft. Durch Einpumpen von Luftbläschen aus der Atemhöhle in eine eiweißhaltige Flüssigkeit, welche  die Larven aus dem After abscheiden, wird der Schaum erzeugt. Der Schaum schützt die darin sitzende Larve vor Feinden, erhält aber in erster Linie die für die Weiterentwicklung nötige Feuchtigkeit und Temperatur. Diese auffälligen Schaumnester sind auch an der Kuckuckslichtnelke und an Gräsern zu finden.<br />
<strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong><em><strong><br />
</strong></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>GEMEINER BEINWELL</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 13:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstige]]></category>

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		<description><![CDATA[GEMEINER BEINWELL
( Symphytum officinale)
Borretschgewächse- Boraginaceae]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong><em><img class="alignleft size-medium wp-image-204" style="margin: 5px;" title="PICT1732 - Kopie a" src="http://wildkrautfee.de/wp-content/uploads/2009/10/PICT1732-Kopie-a-300x225.jpg" alt="PICT1732 - Kopie a" width="300" height="225" />GEMEINER BEINWELL<br />
</em>( Symphytum officinale)<br />
Borretschgewächse- Boraginaceae</strong></h3>
<p><strong>weitere Namen:</strong> Schwarzwurz, Schmerzwurz, Schmalwurz, Honigblum, Beinwurz, Speckwurz, Bienenkraut, Soldatenkraut, Wottel, Himmelsbrot, Milchwurzel, Schneewurzel<br />
<strong>wo zu finden: </strong>In ganz Europa. Bevorzugt an feuchten Stellen an Wegrändern, Bachufern, Gräben, aber auch auf Wiesen und Äckern<br />
<strong>Blütezeit: </strong>Mai bis September<br />
<strong>wie zu erkennen</strong>: rauh behaarte Blätter am Stengel herablaufend, Blütenstand nickend, Trugdolden blühend in rosa, violett oder gelbweiss; Wurzelstock außen dunkelbraun bis schwarz, innen hellgelb bis weiß; Stengel bis zu einer Höhe zwischen 30cm und 100cm<br />
<strong>Inhaltsstoffe und Verwendung: </strong>Schon Paracelsus erläuterte die Heilwirkung der Beinwellwurzel und auch Glaukus, ein Militärarzt der alten Römer bereitete bei Knochenbrüchen, Blutergüssen und Quetschungen eine Wurzelbreiauflage zur Behandlung der Verletzungen.<br />
Bevor die toxische Wirkung der Alkaloide nachgewiesen wurde, verwendete man den Beinwell auch bei offenen, eiternden Wunden, bei Geschwüren und offenen Entzündungsherden.<br />
Innerlich gebrauchte man einen aus der Wurzel bereiteten Tee gegen Beschwerden des Verdauungsapparates, bei Durchfall, Ruhr, Nieren- und Magenblutungen, aber auch bei Erkrankungen der Luftwege bis hin zu Rippenfell- und Lungenentzündungen<br />
<strong>BEACHTEN: Die in Beinwell enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide sind toxisch, deshalb Anwendung nur äußerlich und nicht bei offenen Wunden. Nicht während der Schwangerschaft verwenden!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>FINGERHUT</title>
		<link>http://wildkrautfee.de/?p=211</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 13:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rachenblütler]]></category>

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		<description><![CDATA[FINGERHUT
( Digitalis spec)
Rachenblütler- Scrophulariaceae]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><em><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-202" style="margin: 5px;" title="9a" src="http://wildkrautfee.de/wp-content/uploads/2009/10/9a-225x300.jpg" alt="9a" width="225" height="300" />FINGERHUT</strong></em><em><strong><br />
( </strong></em><strong>Digitalis spec)<br />
Rachenblütler- Scrophulariaceae</strong></h3>
<p><strong>weitere Namen: </strong>Fingerpiepen, Handschuhkraut, Potschen, Waldglocke, Waldschelle<br />
<strong>wo zu finden: </strong>kalkfreie Bergwälder in West- und Mitteleuropa, Kahlschläge<br />
<strong>Blütezeit: </strong>Juni bis September<br />
<strong>wie zu erkennen:</strong> Der Fingerhut ist eine 2- jährige Pflanze. Aus einer verästelten Pfahlwurzel bildet sich im 1. Jahr an gestauchter Achse eine Blattrosette mit sehr großen und kräftigen Blättern aus. Im zweiten Jahr erfolgt eine Streckung der Achse bis zu 2m Höhe. An diesem aufrechten, unverzweigten Sproß sitzen wechselständig die Laubblätter. An der Spitze steht die einseitswendige Blütentraube. Die großen Blüten haben einen fünfzipfeligen, grünen Kelch und eine zweilippige, röhrig glockige Krone, die meist purpurrot gefärbt und innen gefleckt ist. Gelegentlich werden auch weiße Blüten ausgebildet.<br />
<strong>Inhaltsstoffe und Verwendung:</strong> Die wirksamen Inhaltsstoffe dieser berühmten Heilpflanze sind herzwirksame Glycoside, die sehr empfindlich sind. Deshalb muß man bei der Aufbereitung der aus Kulturen stammenden Blattware größte Sorgfalt walten lassen. Diese Glycoside werden zu den verschiedensten Herzarzneimitteln verarbeitet.<br />
<strong>Heilwirkung und Anwendung:</strong> <em>Der Fingerhut ist eine der stärksten Giftpflanzen unserer heimischen Pflanzenwelt. Jede Selbstbehandlung ist strengstens verboten.<br />
</em>Digitalispräparate sind klassische Herzmittel, die bei unregelmäßiger Herztätigkeit angewendet werden. Sie erhöhen die Pumpleistung des Herzmuskels. Dadurch wird der Blutumlauf im Körper beschleunigt, und krankhafte Wasserstauungen durch vermehrte Harnabsonderung ausgeschwemmt.<br />
Weitere Anwendung: Umschläge mit Fingerhutabkochungen sollen die Wundheilung förden.<br />
<strong>Nebenwirkungen:</strong> Alle Fingerhutarten sind starke Giftpflanzen.<br />
Vergiftungen zeigen sich durch unregelmäßigen Puls, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, heftige Leibschmerzen, Blaufärbung der Lippen, Atemnot, Herzstillstand<br />
<strong>Besonderheiten:</strong> Der Fingerhut ist eine geschützte Pflanze.<br />
Es gibt noch eine Reihe anderer Fingerhutarten, die ebenfalls arzneiliche Verwendung finden, denn auch sie enthalten wirksame Herzglycoside. Wenn dennoch der Rote Fingerhut im Vordergrund Steht, so hat das historische Gründe.<br />
Es war der Rote Fingerhut, der zuerst Eingang in die Medizin fand, er wurde als Erster genauer untersucht, und seine Inhaltsstoffe erforscht.</p>
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		<title>ECHTES MÄDESÜSS</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 13:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rosengewächse]]></category>

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		<description><![CDATA[ECHTES MÄDESÜSS
( Filipendula ulmaria)
Rosengewächse- Rosaceae]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><em><img class="alignleft size-medium wp-image-166" style="margin: 5px;" title="Mädesüß1" src="http://wildkrautfee.de/wp-content/uploads/2009/10/Mädesüß1-195x300.jpg" alt="Mädesüß1" width="195" height="300" />ECHTES MÄDESÜSS</em><br />
( Filipendula ulmaria)<br />
Rosengewächse- Rosaceae</h3>
<p><strong>weitere Namen:</strong> Spierstaude,<br />
Echte Rüsterstaude, Geißbart, Wiesenkönigin<br />
<strong>wo zu finden:</strong> Mädesüß wächst an sonnigen bis lichtschattigen Standorten, die luftfeucht und windgeschützt sind.<br />
Die Pflanzen benötigen nährstoffreiche Böden.<br />
Das Echte Mädesüß wächst entlang von Wassergräben und Bächen und ist außerdem häufig auf Feuchtwiesen zu finden, die seltener gemäht werden.Gerne auch in Gesellschaft von Blut- Weiderich, Beinwell, Baldrian, Sumpf- Storchschnabel, Zottigem Weidenröschen, Gilbweiderich und gelegentlich Sumpf- Schwertlilie.<br />
<strong>Blütezeit:</strong> Juni bis August, vereinzelte Blüten noch bis in den Oktober hinein<br />
<strong>wie zu erkennen: </strong>viele,  winzige,  cremeweiße Einzelblüten in dichten fedrigen Rispen( Trugdolden), stark duftend.<br />
Aus einem kräftigen Wurzelstock treibt die ausdauernde Pflanze leicht rötliche Stengel, die eine Höhe von 1-1,5m erreichen können.<br />
Blätter sind wechselständig angeordnet, gefiedert, die Endfieder meist 3- teilig. Der Blätterrand ist gekerbt bis gesägt.Es wechseln sich<br />
große und kleine Fiederblättchen ab. Die Oberseite ist kräftig grün, die Unterseite hell bis weißlich/ silbrig scheinend.<br />
<strong>Inhaltsstoffe und Verwendung:</strong> Salicylate, Flavonoide, Gerbsäuren, Zitronensäure und Schleim; außerdem ein schwach giftiges Glycosid, das bei entsprechend hoher Dosierung Kopfschmerzen auslösen kann.<br />
Blüten ergeben einen duftenden Tee, eignen sich auch zum Aromatisieren von Getränken und Süßspeisen<br />
<strong>Besonderheiten: </strong>Mädesüß ist eine alte Heilpflanze, die in vielen pflanzenheilkundlichen Büchern als <strong>mildes, sanftes Schmerz- und Fiebermittel</strong> empfohlen wird, da Mädesüß <strong>Salicylsäure</strong> enthält.Medizingeschichtlich ist Mädesüß interessant, da sie doch als Urform heutiger Schmerzmittel gilt. Aus ihren Blütenknospen wurde lange Zeit der entzündungshemmende Wirkstoff ( so wie auch aus der Weide- salix)gewonnen, der in etwas abgewandelter Form als synthetisch hergestellte Acetylsalicylsäure bis heute verkauft wird, z.B. unter dem Namen Aspirin. Das Mädesüß, das damals botanisch noch den Spiersträuchern ( Spiraea) zugeordnet war, hat zur Entwicklung dieses Markennamens beigetragen. &#8220;A&#8221; steht für Acetyl, &#8220;spirin&#8221; ist von dem Begriff  &#8220;Spiraeinsäure&#8221; abgeleitet.</p>
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